Feb 20, 2019 Last Updated 1:01 PM, Jan 23, 2019

Kongressprogramm erschienen

Das Kongressprogramm der Forschungswelten 2019 ist erschienen. Kongressprogramm...

Abendprogramm erschienen

Das Abendprogramm der Forschungswelten 2019 ist erschienen! Es erwartet Sie: ...

markt der möglichkeiten... als Abbild der digitalen Transformation der Pflege – Erleben Sie Pflege-Technik live!

Eine Vielzahl an geförderten Forschungsprojekten widmet sich aktuell dem Technikeinsatz in der Pflege und der Entwicklung von unterstützenden Technologien speziell für die Pflegearbeit. In den letzten Jahren kam es zu einem progredienten Anstieg im Bereich technischer Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Der Markt der Möglichkeiten soll zeigen, inwieweit sich die Pflege bereits digital auf den Weg gemacht hat und wie aus praxisnahen Forschungsprojekten und aus pflegewissenschaftlicher Perspektive heraus ihre Bedürfnisse geäußert werden. Die Besucher haben die Gelegenheit, technische Artefakte die sich in der Entwicklung oder Erprobung befinden kennenzulernen und Einsatz, Potenziale und deren (Aus-)Wirkungen zu diskutieren.

Mit dabei sind für Sie unter anderem:

 

Die Tovertafel

tovertafel

  

Tovertafel Original wurde speziell für und gemeinsam mit Menschen in der mittleren und späten Phase von Demenz entwickelt. Die interaktiven Spiele durchbrechen Apathie, indem Sie körperliche und geistige Aktivität stimulieren und soziale Interaktion fördern. Darüber hinaus beschert Tovertafel wertvolle Momente gemeinsam mit Familienmitgliedern und Pflegekräften. Freude und Staunen stehen bei den Spielen im Mittelpunkt!
Tovertafel ist ein Kasten, der an der Decke angebracht wird, beispielsweise über dem Esstisch einer Pflegeeinrichtung. Hierin befinden sich unter anderem ein qualitativ hochwertiger Beamer, Infrarotsensoren, Lautsprecher sowie ein Prozessor, mit dem die Spiele auf den Tisch projiziert werden. Die farbenfrohen Projektionen reagieren auf Hand- und Armbewegungen. So können die Bewohner selbstständig mit dem Licht spielen.
www.tovertafel.deplay

 

BeleefTV

beleeftv  

De BeleefTV entstand aus dem Bedürfnis eines Betreuers, einen positiven Beitrag zum Wohlergehen seiner Bewohner zu leisten. Die Idee war, eine Art digitalen Aktivitätstisch zu entwickeln, insbesondere für Senioren mit Demenz.
Es bietet interaktive Spiele, die sowohl die Feinmotorik als auch die mentale Ebene des Menschen anregen. Denken Sie an eine "Jukebox" mit Musik und Bildern der Jugend der Bewohner oder an ein sprichwörtliches Theaterstück. Neben dieser Stimulierung sorgt De BeleefTV für Fröhlichkeit, Geselligkeit und Verbundenheit. 
www.debeleeftv.nlplay

 

 

OurPuppet

ourpuppet   Das Projekt OurPuppet zielt auf die Unterstützung informell Pflegender durch den Einsatz einer innovativen Mensch-Technik-Interaktion mittels einer sensorbasierten Puppe. Informell Pflegende sollen entlastet und Unsicherheiten insbesondere bei ihrer Abwesenheit durch den Einsatz von „OurPuppet“ überwunden werden.
Darüber hinaus soll die Kommunikation zwischen informell Pflegenden und Pflegebedürftigen unterstützt und eine Kontinuität in der Kommunikation ermöglicht werden.
Das technische System wird durch speziell qualifizierte Puppetbegleiter eingeführt, motiviert und begleitet.
www.ourpuppet.de play

 

situCare-Projekt

situcare  

Ein Ansatz für die zukünftige Pflegebildung ist die Virtual-Reality-Anwendung. Hierzu stellt sich das Forschungsprojekt situCare vor und bringt neben einer Lehreinheit zum Thema endotracheales Absaugen, ein digitales Aquarium sowie ein Tool für die digitale Biografiearbeit für Menschen mit Demenz mit. Im Mittelpunkt sollen zudem Fragen nach einem bedarfsgerechten Einsatz und Nutzen von Technik für pflegebedürftige Menschen stehen, so werden bereits in der Versorgung eingesetzte Roboter wie Robbe Paro, Pleo und Nao präsentiert. 
www.situcare.de
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Intelligenter RABE-Rollator

RABErollator  

Seit Oktober 2017 wird an der Hochschule Ravensburg-Weingarten im Projekt RABE ein intelligenter Rollator speziell für Bedarfe in der langzeitstationären Pflege entwickelt. Durch die entsprechende Sensorik kann der intelligente Rollator kurze Strecken autonom zurücklegen, so kann er zum Beispiel ans Bett der Patienten fahren oder bei Platzproblemen im Essenssaal eine Parkposition aufsuchen. Der RABE-Rollator ist mit einer Navigationslösung ausgestattet, die zur Orientierung in der Pflegeeinrichtung und im Außenbereich dient. Durch direkte Kommunikation zwischen Rollator und Pflegeeinrichtung könnten auch Bewohnerinnen und Bewohner mit Demenz, zum Beispiel beim Auffinden des eigenen Zimmers oder der nächstgelegenen Toilette, unterstützt werden.
Mehr zum Projekt

 

 


Bildquellen
Tovertafel: tovertafel.de, BeleefTV: debeleeftv.nl, OurPuppet: ourpuppet.de, situCare: imtt.hs-furtwangen.de/imtt/portfolio/situcare, Intelligenter RABE-Rollator: hs-weingarten.de